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Betriebe

Auswertung der Weidesaison 2009

Der Hohenrain (Kurzrasenweide) und der Betrieb Pitt Käch (Umtriebsweide) in Gampelen im Vergleich. Trotz vorzüglichem Weidemanagement sind interessante Unterschiede festzustellen...

Ausgeprägtes Juniloch auf dem Hohenrain, dafür Einbruch des Graswachstums in Gampelen ab Hochsommer, die Bewässerung Mitte August hat nicht viel geholfen.
Auf dem Hohenrain musste man stärker auf das schwankende Graswachstum im Frühling reagieren und den Besatz im Juni deutlich reduzieren. In Gampelen erstaunt, dass auch im Spätsommer die Besatzstärke hoch gehalten werden konnte.
Der hohe Weidedruck in Gampelen zeigte Wirkung: Die Flächenleistung war - ausser im Frühling - besser als auf dem Hohenrain.
Die Milchleistung pro Kuhgewicht ist in Gampelen etwas höher als auf dem Hohenrain, was die Flächenleistung ebenfalls positiv beeinflusst.
Beide Betriebe zeigen eine gute Effizienz: aus jedem Kilo gewachsenem Gras wird mehr als 1 kg Milch gewonnen. Gampelen hat dank neuseeländischer Weidegenetik und hohem Weidedruck die Nase vorn.
Beide Betriebe zeigen stabile Milchgehalte und einen typischen Anstieg gegen Ende der Weidesaison, resp. gegen Ende der Laktation. Gampelen schneidet auch hier leicht besser ab.
© 2009 Schweizerische Hochschule für Landwirtschaft SHL
Kontakt: Matthias Stettler, Tel: 078 622 12 89, E-Mail: matt.stettler@dont-want-spam.bfh.ch